Römerhofweg 1d, 50374 Erftstadt
02235 - 952829

Nachprüfungsvorbereitung

Wenn die Versetzung gefährdet ist – So klappt es mit der Nachprüfung.

Klassenziel nicht erreicht? Davon geht die Welt nicht unter. Natürlich ist es frustrierend, wenn man seine Ziele nicht schafft, aber eine Ehrenrunde kann auch richtig heilsam sein. Und außerdem gibt es ja vielleicht noch eine Chance: die Nachprüfung.

Was bedeutet Nachprüfung?

In NRW haben die Schüler/innen unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, eine Klassenwiederholung nach einem schlechten Zeugnis zu verhindern, indem sie am Ende der Sommerferien eine Nachprüfung absolvieren. Dabei können sie ein „mangelhaft“ in ein „ausreichend“ ändern und so die Versetzung doch noch schaffen.

Hier zunächst die betreffende Passage aus der Schulordnung

„Versetzungsvoraussetzungen:

Eine Schülerin bzw. ein Schüler wird versetzt, wenn

  • die Leistungen in allen Fächern ausreichend oder besser sind oder
  • nicht ausreichende Leistungen ausgeglichen werden können oder unberücksichtigt bleiben (§ 22 Absatz 1 APO-SI).

Sofern durch eine Verbesserung der Note von „mangelhaft“ auf „ausreichend“ in einem Fach die Versetzung erreicht werden kann, ist ab Klasse 7 eine Nachprüfung zur Erlangung der Versetzung möglich (§ 23 Absatz 1 APO-SI)“

Eine Nachprüfung ist also nur dann möglich, wenn in einem einzigen Fach eine bestandene Nachprüfung zur Versetzung verhelfen würde. Sollte es in mehreren Fächern schlecht aussehen und kein Ausgleich hergestellt werden, ist eine Nachprüfung auch nicht möglich. Auch wenn die Nachprüfung möglich ist, sollten Sie sich als Eltern und ihr als Schüler euch gut überlegen, ob die Nachprüfung sinnvoll ist. Wenn ihr unbedingt in der Klassengemeinschaft bleiben wollt und bereit seid, hart für die Nachversetzung zu arbeiten, solltet ihr es versuchen. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Schüler/innen gemacht, die sich nach unseren Vorgaben in den LernMit-Nachprüfungskursen vorbereitet haben. Bisher schafften ungefähr 90% unserer Schüler/innen die Prüfung.

Wenn andere Gründe Auslöser für schlechte Noten waren, müssen Sie abschätzen, ob eine Versetzung, das „Sitzenbleiben“ oder sogar ein Schulwechsel die bessere Lösung für Ihr Kind darstellt. Sprechen Sie dabei mit Ihrem Kind, dem Klassen- und dem Fachlehrer. Denken Sie aber auch daran, dass eine Klassenwiederholung nicht automatisch bedeutet, dass das Wiederholungsjahr besser läuft. Schließlich gab es Gründe für die Nichtversetzung und der versäumte Stoff holt sich nicht von allein nach.

Wie funktioniert die Nachprüfungsvorbereitung?

Wenn ihr euch dann für eine Nachprüfung entschieden habt, solltet ihr schnell reagieren. Wenn die Ferien erstmal angefangen haben, könnt ihr die Fachlehrer oft nicht mehr erreichen. Hier eine Checkliste für die Nachprüfungsvorbereitung:

  • Wann ist der Prüfungstermin, Tag und Uhrzeit (Üblicherweise finden Nachprüfungen in den letzten Sommerferientagen statt.)
  • Ist es eine schriftliche oder mündliche Prüfung? (Das hängt vom Fach ab; in den Hauptfächern hat die Prüfung einen schriftlichen Teil und einen mündlichen Teil.)
  • Was sind die Prüfungsinhalte (Versuche möglichst genaue Informationen zu bekommen. „Alles, was wir gemacht haben“, reicht eigentlich nicht. (Normalerweise werden die Themen des letzten Schulhalbjahrs abgefragt.) Wenn deine Aufzeichnungen lückenhaft sind, frage Klassenkameraden nach deren Aufzeichnungen.
  • Frage in der Schule nach, ob du dein Buch für die Vorbereitung behalten kannst.
  • Versuche die E-Mailadresse deines Lehrers für letzte Fragen vor der Prüfung zu bekommen.
  • Nimm professionelle Nachhilfe in Anspruch. Die LernMit-Nachhilfeschule bietet Intensivkurse in den Ferien an. Das kann in Minigruppen (zwei bis drei Schüler) oder im Einzelunterricht geschehen.

Denken Sie als Eltern daran, dass Ihr Kind durch die Nichtversetzung schon reichlich Stress hat. Bestrafungen helfen in dieser Situation wenig. Sie sollten jetzt vor allem aufmuntern, motivieren, aber auch darüber sprechen, dass durch Nichtbestehen der Nachprüfung die Welt nicht zusammenbricht. Finden Sie gemeinsam Lösungen, wie die Prüfung positiv gestaltet werden kann und vermitteln Sie Ihrem Kind, dass die Nachprüfung unabhängig vom Erfolg der Prüfung auch eine Chance ist, schlechte Noten langfristig zu vermeiden, indem man die Lücken aus dem vergangenen Jahr aufarbeitet.

Versuchen Sie den Druck auf Ihr Kind zu verringern, indem Sie ihm Freiräume während der Vorbereitung einräumen. Natürlich ist Lernen wichtig, aber genauso wichtig ist es, sich an der frischen Luft Erholung zu verschaffen. Dann wird das Gelernte auch besser abgespeichert.

Der Einsatz eines erfahrenen Nachhilfelehrers macht auf jeden Fall Sinn. Geschwister oder Eltern lassen zu viele persönliche Emotionen zu. Ein professioneller Nachhilfelehrer kann den Stoff verständlich vermitteln, so wie er aus dem Unterricht der Schule schon bekannt ist. Die LernMit-Lehrkräfte kennen die Lehrer der Schulen und wissen, wie sie ihre Klassen- und Prüfungsarbeiten stellen.

Das Wichtigste: Verfallt jetzt nicht in Panik, sondern bereitet euch konzentriert auf die kommende Prüfung vor!

Kosten

KursdauerEinheitenStartGruppengrößeKosten / Schüler
3 Wochen30 UStd.7.08.20182-3 Schüler/innen)289 €
4 Wochen40 UStd.31.07.20182-3 Schüler/innen)399 €

Sollte für die jeweilige Klassenstufe kein Kurs zustande kommen, bieten wir statt einer Doppelstunde Gruppenunterricht (90 Minuten) eine Stunde Einzelunterricht (45 Minuten) zum Gruppentarif an. In der Regel findet pro Tag eine Doppelstunde statt.

Mit Bestehen der Nachprüfung ist keine weitere Unterrichtsverpflichtung verbunden; wir empfehlen jedoch, den Unterricht fortzusetzen, da dieser während der Sommerferien nachprüfungsbezogen ist, und die Schüler/innen somit nur den "alten" Lernstoff sicher beherrschen.

Um den Kursteilnehmern einen optimalen Start in das neue Schuljahr zu gewährleisten, bieten wir unabhängig vom Erfolg der Nachprüfung zu Beginn des Schuljahres 2018/2019 max. acht Stunden kostenlosen Unterricht in der Nachhilfeschule LernMit® an. Dieser Anspruch verfällt zu Beginn der Herbstferien.