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Förderung im Lerntherapiezentrum

Hilfe bei Lernstörungen durch qualifizierte Lerntherapeuten

Was ist integrative Lerntherapie?

Die integrative Lerntherapie ist eine pädagogisch-psychologische Therapieform zur Behandlung von Lern- und Leistungsstörungen wie Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) und Dyskalkulie (Rechenstörung). Menschen, die unter diesen Teilleistungsstörungen leiden, haben oft auch mit weiteren Störungen zu kämpfen wie z.B. Aufmerksamkeitsstörungen (AD(H)S). Lernstörungen bestehen von früher Kindheit an, werden aber meistens erst erkannt, wenn die Kinder zur Schule gehen. Es sind dauerhafte Störungen, die teilweise auch als Krankheit in internationale Klassifikationssysteme aufgenommen wurden (ICD). Sie erfordern eine fachkundige und individualisierte Diagnostik und Therapie, welche in einer integrativen Lerntherapie geleistet werden. Da der Begriff „Lerntherapeut“ in Deutschland nicht geschützt ist, sollte man sehr genau die Qualifikation des Anbieters hinterfragen und seine Leistung ständig überprüfen. Beim LernMit-Lerntherapiezentrum arbeiten nur qualifizierte Lerntherapeuten, z.B. mit einem Zertifikat des Fachverbands integrative Lerntherapie (FiL)

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Was unterscheidet die Lerntherapie von der Nachhilfe?

Während die Nachhilfe auf die Beseitigung von Lücken in einzelnen Fächern abzielt, die z.B. durch versäumten Unterricht, eine Phase geringer Lernaktivität oder Schulwechsel entstanden sind, wird Lerntherapie bei Schülern nötig, die unter Lern- oder Leistungsstörungen leiden. Die lerntherapeutische Förderung schafft in diesen Fällen im Unterschied zur Nachhilfe grundlegende inhaltliche und psychische Voraussetzungen für einen Neuanfang im Lernen. Voraussetzung für die Therapie ist eine ausführlich individuelle Diagnose, aus der ein Förderplan entwickelt wird. Die Therapie findet dann in der Regel als Einzelförderung statt.

Was bedeutet LRS?

Lese- (Recht-)Schreibstörung (LRS, Legasthenie)

Wenn Ihr Kind Schwierigkeiten beim Erlernen grundlegender Fähigkeiten des Lesens und Schreibens hat, wirkt sich das auch auf andere Fächer als nur in Deutsch nachteilig aus. Oft kommen dann auch noch Ängste vor Klassenarbeiten hinzu, die sogar Krankheiten zur Folge haben können. Bekommen Sie die Probleme auch mit größtem häuslichen Aufwand nicht in den Griff, obwohl Ihr Kind durchschnittlich begabt ist, könnte auch eine genetische Ursache vorliegen. Von einer solchen Entwicklungsverzögerung sind 6% der deutschen Schüler/innen betroffen.

Sie erkennen eine Lese- Schreibstörung z.B. an…

  • Auffälligkeiten beim Lesen
  • Auslassen, Verdrehen oder Hinzufügen von Wörtern oder Wortteilen
  • niedrige Lesegeschwindigkeit
  • Ersetzen von Buchstaben, Silben und Wörtern
  • Startschwierigkeiten beim Vorlesen, langes Zögern oder Verlieren der Zeile im Text
  • Vertauschen von Wörtern im Satz oder von Buchstaben in den Wörtern
  • Schwierigkeiten bei Doppellauten Auffälligkeiten beim Schreiben
  • Verstöße gegen die lautgetreue Schreibung
  • Auslassungen, Verdrehungen, Hinzufügungen
  • Ableitungsfehler, Groß-/Kleinschreibungsfehler
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Rechenstörung (Dyskalkulie)

Eine Rechenstörung liegt vor, wenn ein Kind trotz durchschnittlicher Intelligenz Schwierigkeiten im arithmetischen Bereich hat. Davon sind ca. 8% der Bevölkerung betroffen. Durch eine qualitative Diagnose und einen entsprechenden Förderplan kann man diese Probleme in den Griff bekommen.

Eine Rechenstörung erkennen Sie an...

  • zählendes Rechnen (auch mit den Fingern)
  • Berechnungen benötigen viel Zeit
  • Transferleistungen sind nicht möglich
  • Geübtes und Zwischenergebnisse werden schnell wieder vergessen
  • keine Verbesserung durch ständiges Üben
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Aufmerksamkeitsstörungen (z.B. AD(H)S)

Bei ca. 6% der Mädchen und 8% der Jungen klappt das Lernen nicht, weil sie unter Aufmerksamkeitsdefiziten leiden. In diesen Fällen ist abzuklären, ob dieses Defizit eine medizinische Ursache hat (AD(H)S). Qualifizierte Diagnosen sind schwierig und es gibt nur wenige geeignete Anlaufstellen. Das Problem beschränkt sich auch nicht auf die Schule, sondern ist ganztägig vorhanden. Sie erkennen eine AD(H)S an Signalen wie

  • motorische Unruhe
  • gesteigertes Redebedürfnis
  • mangelndes Konzentrationsvermögen
  • leichte Ablenkbarkeit
  • Verträumtheit
  • oberflächliche oder stark verlangsamte Arbeitsweise
  • Probleme beim Einhalten von Regeln

Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, das „wachse sich aus“, haben mindestens ein Drittel der Betroffenen auch im Erwachsenenalter noch Probleme mit der Aufmerksamkeitsstörung.

Was kostet Lerntherapie und wer bezahlt sie?

Da die Lerntherapie für die Therapeuten nicht nur aus dem Unterricht selbst besteht, sondern auch Vor- und Nachbereitung, Gespräche mit allen Betroffenen und gegebenenfalls Hilfeplangespräche erfordert, kostet eine Therapieeinheit zwischen 40 und 60 €. Die meisten Eltern, die ihre Kinder im Lerntherapiezentrum Erftstadt behandeln lassen, übernehmen die Kosten selbst, oft auch aus Scheu vor dem Aufwand beim Weg durch die Bürokratie. Wenn jedoch durch die chronische Lernstörung eine seelische Behinderung droht oder bereits eingetreten ist, kann eine Lerntherapie über das Jugendamt finanziert werden. Voraussetzung ist, dass die Schule keine geeigneten Fördermaßnahmen zur Verfügung stellen kann und eine Behandlung der Lernstörung als Krankheitsbehandlung von der Krankenkasse abgelehnt wird. Grundlage ist der §35a SGB VIII („Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche“). Das Lerntherapiezentrum Erftstadt ist vom Jugendamt der Stadt Erftstadt für die Lerntherapie zugelassen.

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Übersicht Kursangebot

Lese- (Recht-)Schreibstörung
LRS, Legasthenie

Wenn Ihr Kind Schwierigkeiten beim Erlernen grundlegender Fähigkeiten des Lesens und Schreibens hat...


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Rechenstörung
(Dyskalkulie)

Eine Rechenstörung liegt vor, wenn ein Kind trotz durchschnittlicher Intelligenz Schwierigkeiten im arithmetischen Bereich hat...

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Aufmerksamkeitsstörungen
(z.B. AD(H)S)

Bei ca. 6% der Mädchen und 8% der Jungen klappt das Lernen nicht, weil sie unter Aufmerksamkeitsdefiziten leiden...


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